Freitag, 6. April 2012

Hammer und Nägel

sind heute Symbole des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz. Der Tag, an dem er die Sünden der Welt auf sich nahm und für uns sein Leben gab. Das weiß längst nicht mehr jede/r. Ob man nun daran glaubt oder nicht, es ist ein hoher christlicher Feiertag, an dem Gläubige in aller Welt stilles Gedenken und Einkehr üben. Da gehen in vielen Bundeländern um 00:00 Uhr am Gründonnerstag die Lichter an und die Party ist für einen Tag ausgesetzt. Für einen von 365 Tagen im Jahr. Und doch gibt es Menschen, die die Karfreitagsruhe abschaffen wollen. Die Grünen in NRW zum Beispiel, die Schausteller, einige in der Primaten- äh, Piratenpartei und Ladenbesitzer sowieso. Ick meine, dass es in unserer pluralistischen Gesellschaft, in der jeder Respekt einfordert und auch verdient, möglich sein muss, den Karfreitag zu respektieren und einmal nicht zu feiern, zu verdienen, zu verkaufen. Wo jeder jeden Tag Party machen kann und bei der Fußball-WM Ausnahmezustand herrscht, dürfte es niemandem Probleme bereiten, einen einzigen Tag im Jahr mal auf die Action in der Öffentlichkeit zu verzichten und mal nur bis 00:00 Uhr in der Disco abzufeiern. Den freien Tag, den der christliche Glaube heute schliesslich allen Bürgern beschert (sogar 2 mit Ostermontag), nimmt schliesslich jeder gern mit. Doch zu respektieren, woher er kommt, ist zuviel verlangt?
Traurig.

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