...Stress! Leute, seid ihr in letzter Zeit mal umgezogen? Und habt versucht, alles so hin zu bekommen, dass ihr nicht allzu lange von der Aussenwelt abgeschnitten mit eurem Handy und Laptop in irgendein Café hockt, das zum Cappucino noch ein öffentliches Netzwerk anbietet? Dann wisst ihr ja Bescheid. Für alle Anderen: wenn ihr euren Umzug beim Provider anmeldet, heisst es erstmal 60 Euro oder Vertragsverlängerung um 24 Monate. Na gut, bislang war der ja ganz okay, also machen wir! Tatsächlich war auch nach nur einer Woche alles geschaltet und die Freude gross. Für ein paar Tage. Nur der Router hatte irgendwie keine rechte Lust mehr oder Heimweh oder weißichwas, jedenfalls tut er's in Abständen einfach nicht mehr und braucht jedesmal einen Restart. Auch das www ist instabil, die Signalstärke schwankend bis schwächelnd. Ein Anruf, naja, eigentlich DREI Anrufe bei der Hotline des Providers bringen Erstaunliches zutage: der 1. Servicemitarbeiter will sich in die Fritzboxx einloggen und alle Nummern nochmal neu konfigurieren, anschliessend geht das Telefon nicht mehr. Der 2. Servicefuzzi zwingt dich, alles nochmal auf Werkseinstellungen zurück zu setzen, danach geht garnichts mehr. Er meint dann, der Router sei ja auch "echt nicht der Beste", das Modell geht grad andauernd kaputt und empfiehlt einen neuen. Der 3. bringt alles wieder einigermaßen hin, nur 'nen neuen Router gibt's dann doch nicht. Der alte setzt sein mauliges Habheutnichsonbock-Spielchen fort.Naja, muss man mit leben... Oder? Geht's auch anders? Habe mal in die Reclaimbox geschaut, die voll ist von Beschwerden über diesen Provider, der mit seiner großen Kundenfreundlichkeit und dem tollen Service wirbt. Der Fuzzi jedenfalls, der im TV behauptet hat, "ich bin für Sie da!", beantwortet nichtmal Kundenbeschwerden. Und der neue Router? Kostet nur so um die 200 Euro. Toll!
Kundenfreundlichkeit wird denen zwar gross geschrieben, aber klein gehalten. Ich empfehle, den Namen des Mitarbeiters dort gleich am Gesprächsanfang aufzuschreiben und beimmTelefonat Notizen zu machen. Besser noch, wer hat: ein MItschnitt auf dem AB.
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